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Hintergrund und Ziel der Studie

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist Voraussetzung dafür, Krankheitserreger abzuwehren und zu bekämpfen. Weil die Immunfunktion mit zunehmendem Alter nachlässt, verlaufen Infektionen bei älteren Menschen oft schwerer als bei jüngeren. Sehr deutlich wird dies im Moment bei der durch das Coronavirus SARS-CoV2 hervorgerufenen Erkrankung COVID-19. Aber auch andere Erkrankungen wie Allergien, oder bösartige Tumore treten wegen der nachlassenden Immunleistung häufiger auf.

Es ist lange bekannt, dass das Immunsystem nur dann optimal arbeiten kann, wenn die Versorgung mit allen Nährstoffen gewährleistet ist. Welche Rolle die Ernährung bei der Alterung des Immunsystem genau spielt, ist aber bisher kaum untersucht. So fehlt es besonders an Studien dazu, welche Bedeutung der Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen zukommt. Besonders die  Vitamine B12, C, D und Folsäure sowie die Mineralstoffe Eisen und Zink werden von älteren Menschen nicht immer in ausreichender Menge über die Nahrung zugeführt. Andererseits gibt es viele Senioren, die zusätzlich zur normalen Ernährung noch Vitamin- und Mineralstoffpräparate verwenden. Erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auf, dass eine zusätzliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen das Risiko, den Schweregrad und die Dauer einer Infektion reduzieren kann, was insbesondere für der Risikozugehörige Menschen von Bedeutung ist. 

Ziel der geplanten Studie ist es daher, die Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe bei Seniorinnen ab 70 Jahren zu erfassen und zu untersuchen, welche Bedeutung unterschiedlich hohe Aufnahmen dieser Nährstoffe auf die Funktion des Immunsystems und das gesundheitliche Wohlbefinden haben.