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Current research projects

Applied research

Einfluss von omega-3 Fettsäuren auf die Spiegel an Oxylipinen in Blut und Urin

Supervisor:

Dr. Jan Philipp Schuchardt

Researcher:

Theresa Greupner

Duration:

30 Monate

Funded by:

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Brief description:

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (polyunsaturated fatty acids, PUFA) unterliegen im menschlichen Stoffwechsel einem komplexen Metabolismus aus Konversion, Retrokonversion und Oxidationen. So werden die Stammfettsäuren der omega-6 (n-6)-Serie Linolsäure (LA, C18:2) und der n-3 Serie alpha-Linolensäure (ALA, C18:3) in einem ineffizient verlaufenden enzymatischen Elongations- und Desaturierungsprozess in die physiologisch aktiveren langkettigen (long-chain, LC) PUFA Arachidonsäure (AA, C20:4) bzw. Eicosapentaensäure (EPA, C20:5) und Docosahexaensäure (DHA, C22:6) transformiert. Aus AA, EPA und DHA wiederum entstehen durch enzymatische Katalyse sowie Autoxidation oxidierte Metaboliten (Oxylipine). Viele physiologische Funktionen von AA, EPA und DHA werden über ihre Oxylipine vermittelt, die als Lipidmediatoren in zahlreiche biologische Prozesse involviert sind. Wurden die durch Einwirkung der Cyclooxygenase (COX)-gebildeten AA-Metaboliten (z. B. 1- und 2-Serie Prostaglandine) in den letzten Jahrzehnten intensiv untersucht, ist über die neuartige Oxylipinklasse der Hydroxy-, Epoxy- und Dihydroxy-FA bisher nur wenig bekannt. Neben Autoxidation, entstehen diese Oxylipine in teilweise mehrstufigen Konversionsprozessen vermittelt durch unter anderem Lipoxygenasen (LOX), Cytochrom P450 Monooxygenasen (CYP) sowie die lösliche Epoxidhydrolase (sEH).

 

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Vitamin- und Mineralstoffversorgung bei Frauen in Deutschland – Bundesweite Querschnittsstudie

Supervisor:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Researcher:

MSc. Sandra Gellert

Duration:

seit 2013

Brief description:

Die Ergebnisse der in den Jahren 2005 – 2006 durchgeführten Nationalen Verzehrsstudie II zeigten, dass die Zufuhr verschiedener Mikronährstoffe insbesondere Frauen weit unter den Zufuhrempfehlungen der DGE lag. Diese Ergebnisse erlauben allerdings lediglich Aussagen über die Nährstoffzufuhr, nicht aber über den tatsächlichen Nährstoffstatus. Aktuelle Daten zu dem Nährstoffstatus bei Frauen in Deutschland liegen nicht vor. Letztmals wurden in den 1980er Jahren im Rahmen der Verbundstudie „Ernährungserhebung und Risikofaktoren-Analytik“ entsprechende Daten an einem größeren Kollektiv erhoben. Ziel dieser epidemiologischen Querschnittsstudie ist es daher den Nährstoffstatus bei Frauen in verschiedenen Lebenslagen zu untersuchen. Dabei wurden solche Nährstoffe ausgewählt, bei denen Zufuhrerhebungen eine grenzwertige oder unzureichende Versorgung erwarten lassen. Der Vitamin D- und Folsäure- Status wird in allen Zielgruppen untersucht, während zusätzlich weitere Nährstoffe in den speziellen Lebenslagen der Frauen untersucht werden. An der Querschnittsstudie sollen bundesweit insgesamt 2500 Frauen ab 18 Jahren teilnehmen, bei denen folgende Parameter analysiert werden: Junge Frauen vor der Familienphase: Vitamin D, Folsäure, Eisen bzw. Vitamin B6; Frauen mit Kinderwunsch und in der Schwangerschaft (bis Ende des 2. Trimesters): Vitamin D, Folsäure, Vitamin E; Frauen in der späten Schwangerschaft (ab dem 3. Trimester) und Stillzeit: Vitamin D, Folsäure, Omega 3-Index; Frauen unter familiärer und/oder beruflicher Mehrbelastung: Vitamin D, Vitamin E, Folsäure bzw. Magnesium ; Frauen vor der Menopause (Premenopause): Vitamin D, Omega 3-Index, Folsäure bzw. Zink.

 

 

Kooperation Ernährungsphysiologische Aspekte gesundheitsförderlicher Lebensmittel

Supervisor:

Prof. Dr. Hahn

Duration:

seit Januar 2005

 

 

Ernährungsphysiologische Studien

Einfluss von Vitamin B6 auf die Schwangerschaftsübelkeit (Nausea gravidarum)

Supervisor:

Prof Dr. Andreas Hahn

Researcher:

Sandra Gellert, Katharina Möller

Duration:

seit April 2016

Brief description:

Übelkeit und Erbrechen zählen bekanntermaßen zu den häufigsten Symptomen der Frühschwangerschaft (Prävalenz 70-80%) und manifestieren sich üblicherweise zwischen der 4. und 10. Schwangerschaftswoche (SSW) erstmalig. Eine besondere Bedeutung bei der Pathogenese kommt offenbar einem Vitamin B6-Mangel zu. Eine Studie von Wibowo et al. [2012] konnte zeigen, dass Schwangere mit Übelkeit und Erbrechen signifikant niedrigere Vitamin B6-Plasmakonzentrationen aufweisen als Schwangere ohne diese Symptome. In Kooperation mit gynäkologischen Arztpraxen sollen Frauen mit bestätigter Schwangerschaft bis zum Ende der 10. SSW zwischen 18 und 45 Jahren und akuter Schwangerschaftsübelkeit (Nausea gravidarum) rekrutiert werden. Im Rahmen dieser randomisierten, kontrollierten Studie soll untersucht werden, inwieweit die tägliche Einnahme von Vitamin B6 in Kombination mit Vitamin B1 und Vitamin B12 das Ausmaß der Schwangerschaftsübelkeit im Vergleich zu einer niedrigdosierten Vitamin B6-Gabe verbessern kann. Hierzu wird in einer 14-tägigen Interventionsphase jeweils zweimal Blut abgenommen sowie ein kurzer, anonymisierter Fragebogen von der Probandin ausgefüllt. Die Probandin nimmt über 14 Tage 3x täglich eines der beiden Prüfprodukte ein und dokumentiert täglich ihre Schwangerschaftsübelkeit.

 

 

Einfluss einer Nährstoffkombination mit rotem Reis auf LDL-Cholesterin

Supervisor:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Researcher:

Katharina Möller, Tina Heinz

Brief description:

Im Rahmen dieser placebokontrollierten, ernährungsphysiologischen Studie soll die Wirkung einer Nährstoffkombination aus rot fermentiertem Reis, Astaxanthin, Coenzym Q10 und Folsäure bei 160 Männern und Frauen mit moderater Hypercholesterinämie, die keine Statinbehandlung erhalten, untersucht werden. Der Verlauf der Zielparameter wird über eine Studiendauer von zwölf Wochen beobachtet.