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Laufende Forschungsprojekte und Studien

Grundlagenforschung

Bewertung von Ernährungsstatus, Gesundheitszustand und Lebensqualität erwachsener Zuwanderer

Leitung:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Bearbeitung:

Feras Al Masri, Dr. Sandra Gellert

Laufzeit:

Seit 2018 - Status: Projektplanung

Kurzbeschreibung:

In den vergangenen Jahren ist eine große Zahl von Migranten aus anderen Kulturkreisen, insbesondere aus dem Nahen Osten, nach Deutschland gelangt. Diese zugewanderte Bevölkerung steht vor vielen neuen Herausforderungen, die sich auch auf die Ernährung und Lebensqualität auswirken. Aufgrund des veränderten Lebensmittelangebots müssen die Migranten ihre Ernährung und ihr Essverhalten in einem gewissen Rahmen der neuen Umgebung anpassen.

 

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Einfluss von omega-3 Fettsäuren auf die Spiegel an mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Oxylipinen im Blut

Leitung:

PD Dr. Jan Philipp Schuchardt

Bearbeitung:

Theresa Greupner, PD Dr. Jan Philipp Schuchardt

Laufzeit:

Seit 2016 - Status: Auswertung

Förderung durch:

DFG

Kurzbeschreibung:

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (polyunsaturated fatty acids, PUFA) unterliegen im menschlichen Stoffwechsel einem komplexen Metabolismus aus Konversion, Retrokonversion und Oxidationen. So können die Stammfettsäure der omega-6-Serie, Linolsäure (LA, C18:2), und der omega-3 Serie, alpha-Linolensäure (ALA, C18:3), in einem ineffizient verlaufenden enzymatischen Elongations- und Desaturierungsprozess in die physiologisch aktiveren langkettigen (long-chain, LC) PUFA Arachidonsäure (AA, C20:4) bzw. Eicosapentaensäure (EPA, C20:5) und Docosahexaensäure (DHA, C22:6) transformiert. Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf die Konversion, die noch nicht im Detail untersucht wurden. Aus den PUFA wiederum entstehen durch enzymatische Katalyse sowie Autoxidation oxidierte Metaboliten (Oxylipine). Viele physiologische Funktionen der PUFA werden über ihre Oxylipine vermittelt, die als Lipidmediatoren in zahlreiche biologische Prozesse involviert sind.

 

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Angewandte Forschung

Bioverfügbarkeit von Magnesium aus einem Supplement mit retardierter Freisetzung im Vergleich zu einem herkömmlichen Supplement

Leitung:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Bearbeitung:

Theresa Greupner, Dr. Sandra Gellert

Laufzeit:

seit 2018 - Status: Rekrutierung läuft

Förderung durch:

Industrie

Kurzbeschreibung:

Vergleichende Bestimmung der Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit von Magnesium aus einem herkömmlichen Nahrungsergänzungsmittel mit der aus einem mit retardierter Freisetzung.

 

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Einfluss bikarbonatreicher Mineralwässer auf den Säure-Basen-Status und Parameter des Knochenumsatzes

Leitung:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Bearbeitung:

Paulina Wasserfurth, Josefine Nebl

Laufzeit:

Seit 2017 - Status: Auswertung

Kurzbeschreibung:

Die heutige Ernährung umfasst einen hohen Konsum an tierischen Lebensmitteln, bei einem gleichzeitig zu geringen Konsum an Obst und Gemüse. Diese Ernährungsweise führt zu einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts zugunsten der Säuren und kann zu einer sogenannten Übersäuerung (Azidose) führen. Langfristig ist eine Azidose mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen assoziiert, welche auch den Knochenstoffwechsel umfassen. Interessenterweise wird zur Gewährleistung einer adäquaten Basenzufuhr wird nicht nur der Verzehr von Obst und Gemüse empfohlen, sondern auch der Konsum von geeigneten Getränken wie Fruchtsaft und Mineralwasser.

 

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Ernährungsphysiologische Studien

Nutritional Status and dietary Effects on Phosphorous metabolism and clinical Symptoms in Hypophosphatasia (NuSTEPS)

Leitung:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Bearbeitung:

Katinka Kühn

Laufzeit:

Seit 2018 - Status: Rekrutierung

Kurzbeschreibung:

Hypophosphatasie (HPP) ist eine seltene, erblich bedingte Erkrankung, die aufgrund von Mutationen im ALPL-Gen mit einer Defizienz der gewebeunspezifischen alkalischen Phosphatase (TNAP) einhergeht. Die Behandlungsmöglichkeiten für Hypophosphatasie sind begrenzt. Insbesondere erwachsenen Betroffene mit Beschwerden jenseits des Knochens können nur bedingt und ausschließlich symptomatisch behandelt werden. Unter Berücksichtigung der zugrundeliegenden Pathophysiologie wird angenommen, dass einige der klinischen Symptome auf den beeinträchtigten Phosphatmetabolismus sowie eine erhöhte Entzündungsaktivität zurückzuführen sind und sich eine angepasste Ernährung günstig auf das Krankheitsgeschehen auswirken könnte. Insbesondere die Vermeidung einer überhöhten Zufuhr an Phosphor sowie die Einnahme von langkettigen Omega-3-Fettsäuren im Rahmen einer antiinflammatorischen Ernährung scheinen vielversprechend.

 

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BEGinn - Bewegung, Ernährung und Gesundheit: Einfluss eines Sport- und Ernährungsprogrammes auf gesundheitsrelevante Parameter bislang körperlich inaktiver Personen

Leitung:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Bearbeitung:

Paulina Wasserfurth

Laufzeit:

Seit 2018 - Status: Rekrutierung

Kurzbeschreibung:

Untersuchung der Effekte eines zwölfwöchigen Trainingsprogrammes alleine oder in Kombination mit einer Ernährungsumstellung, bzw. der gezielten Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren auf immunologische, ernährungs- und sportwissenschaftliche Parameter.

 

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Ernährung und sportliche Leistungsfähigkeit

Leitung:

Prof. Dr. Andreas Hahn

Bearbeitung:

Josefine Nebl, Paulina Wasserfurth

Laufzeit:

Seit 2017 - Status: Auswertung

Kurzbeschreibung:

Alternative Ernährungsformen gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung. Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass vor allem eine bewusst zusammengestellte vegetarische Ernährung das Risiko für Typ-2-Diabetes um 40-50% und das Risiko für ischämische Ereignisse um 20-30% reduzieren kann (Ströhle und Hahn 2016). Unzureichend erforscht sind bislang die Auswirkungen der alternativen Ernährungsformen auf die sportliche Leistungsfähigkeit

 

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